Digitales Zahlungssystem Spende durch Dankstelle

Digitale Lösung für bargeldloses Spenden in St. Peter-Ording

Elegant sieht sie aus, die weiße, schmale Stele mit dem großen Display in der Ecke der St. Peter-Kirche in St. Peter-Ording. Aber die kleine weiße Säule ist nicht nur stylisch, sondern auch nützlich. An dem großen digitalen Display können Besucherinnen und Besucher bargeldlos spenden, versandt der Spendenquittung per Mail inklusive. „Dankstelle“ nennt Pastor Michael Goltz die Stele in seiner Kirche liebevoll. Die Idee dazu kam ihm im Urlaub. „Wir waren in Schottland unterwegs und beim Besuch einer Kirche dort bin ich auf diese digitale Steele gestoßen. Das muss doch auch bei uns gehen, habe ich mir gedacht“, erzählt Pastor Michael Goltz. Eine kurze Recherche im Netz und er stieß auf die Seite eines englisch-nordirischen Unternehmens, das seit 2019 smarte Lösungen für die bargeldlose Bitte um Spenden von NGOs oder auch Kirchen anbietet.

Einfaches Prinzip, einfache Bedienung

Das Prinzip dahinter ist einfach: Wer kontakt- und bargeldlose Spendenmöglichkeiten anbieten möchte, kann von Payaz eine Stele oder eine mobile oder kleine Standbox erwerben, in das das eigene Tablet beziehungsweise ein Kartenlesegerät integriert werden kann. Mit einer Karenlesesoftware kann dann ganz einfach wie im Supermarkt oder beim Tanken ein Betrag ausgewählt und die Karte zum Zahlen davorgehalten werden. „Diese Art des Bezahlens ist ja mittlerweile Teil unseres Alltags geworden, die Anwendung muss ich also den Besucherinnen und Besuchern unserer Kirche nicht ausführlich erklären“, berichtet Pastor Michael Goltz weiter.

Auch für Kollekten einsetzbar

Das Gerät ist dann mit seinem Laptop gekoppelt, so dass er immer sehen kann, wie viele Spenden eingegangen sind. Außerdem können die Spender nach dem Zahlen in einem zweiten Schritt eine Mailadresse hinterlegen, an die dann die Spendenquittung gesendet wird. Doch die Geräte bieten noch mehr Möglichkeiten: So kann das mobile Handgerät auch für die Kollekte genutzt werden. Michael Goltz: „Die ideale Lösung für alle, die kein Bargeld mehr in ihrer Tasche haben. Sie können einfach ihre Karte oder die Karte auf ihrem Handy an das Display halten und für die Kollekte im Gottesdienst spenden“.

Beispiel könnte auch in anderen Kirchengemeinde Schule machen

Auch die Kosten für die Technik sind überschaubar. Die große, stabile Stele kostet 900 Euro, für die Abrechnung des Kartenlesegerätes fallen monatliche Gebühren an. Wer keinen WLAN-Empfang in seiner Kirche hat, integriert eine SIM-Karte in das Tablet oder das Kartenlesegerät. Pastor Michael Goltz, der mit einer halben Stelle auch Fundraiser des Kirchenkreises Nordfriesland ist, möchte diese unkomplizierte Spendenmöglichkeit auch in den anderen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Nordfriesland und der Nordkirche bekannt machen. Michael Goltz: „Interessierte Gemeinden können gerne auf mich zukommen, ich gebe meine Erfahrungen und Kontakte gerne weiter“.

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